Gutes Coaching will gelernt sein

Claudia Platzner hat die Höhen und Tiefen im Berufsleben am eigenen Leib erfahren, war mit der Energie am Ende und hat letztlich einen Weg gefunden, um erstarkt aus der Situation herauszutreten und neu durchzustarten. Wie das geht, das zeigt sie nun Privatpersonen wie Unternehmen gleichermaßen. Um Stärken zu finden und Stärken zu leben.

Manche Menschen kann man nicht mit einem Satz beschreiben. Claudia Platzner ist eine davon. Sie ist wohl, was man einen waschechten Tausendsassa nennt und diese Energie möchte sie keinesfalls für sich behalten. Vielmehr geht es ihr darum, anderen Personen den Weg zu mehr Mut, mehr Ehrlichkeit und letztlich mehr Zufriedenheit im beruflichen Leben zu zeigen.

Doch der Reihe nach. Den Grundstein ihrer beruflichen Karriere legte sie mit dem Jobantritt im Strabag-Konzern. Es folgten Tätigkeiten in der Personalentwicklung, doch schon bald merkte die zielstrebige Frau, dass ihr das einfach zu wenig war. Vom Erfolg verschiedener Coaching-Methoden immer schon fasziniert, fiel ihr eines Tages die Anzeige in der Kärntner Wirtschafszeitung in die Hände, wo das WIFI Kärnten für seinen ersten Coaching-Lehrgang warb.

3,2,1…coach it

Claudia Platzner zögerte damals nicht lange und meldete sich kurzerhand zum Kurs an. Noch heute denkt sich gerne an diese Zeit zurück: „WIFI-Trainer Egon Darnhofer-Demar und sein Kurs zum diplomierten Coach bildeten den Grundstein meiner weiteren beruflichen Karriere.“ Vieles war neues Terrain, doch dieser Herausforderung stellte sie sich mit Begeisterung und stolz hielt sie nach erfolgreichem Abschluss ihr Diplom als eine der ersten Absolventinnen des WIFI-Kurses in den Händen. Der Aufstieg im Unternehmen ließ nicht lange auf sich warten, von der Personalentwicklung folgte der Schritt zur Abteilungsleiterin und ins mittlere Management. „Wenn man in der Führungsriege arbeitet, ist Coaching unverzichtbar, der Kurs hat mir aber nicht nur im beruflichen, sondern auch im privaten Leben sehr viel gebracht“.

Der Fall ins Burn Out

Mit Begeisterung setzte Claudia Platzner das gelernte Wissen in die Praxis um, war stolz auf ihren Karriere-Erfolg und vergaß zunehmend, auf die Warnsignale des eigenen Körpers zu hören. „Im Jahr 2012 war es dann soweit, ich schlitterte in ein Burn-Out.“ Die folgenden sieben Monate waren von Zweifeln geprägt. „Wie sollte es weitergehen? Was sollte ich nun machen? Wohin soll mein Weg mich überhaupt bringen?“ Quälende Fragen in einer schweren Zeit. Bis sie sich zu einer Lebensberaterausbildung entschied und die Dinge, welche ihr WIFI-Trainer Egon Darnhofer-Demar schon vor Jahren vermittelte, wieder begegneten. Da wusste sie:

Das ist es, das will ich machen.

Es folgte die Arbeit mittels Training und Coaching in diversen Unternehmen und Institutionen sowie in der Erwachsenenbildung und Coaching für private Personen. Der Weg in die Selbstständigkeit war somit gefunden. Mit ihrer Agentur „become powerful“ ist Claudia Platzner der persönliche Durchbruch gelungen.

Wo liegen die eigenen Stärken?

Seit diesem Entschluss gleicht kein Tag dem anderen. „Ich arbeite sehr viel mit arbeitssuchenden Menschen zusammen, bin Lehrlingscoach in den Gemeinden Radenthein und Feld am See und versuche die Menschen zu ermuntern, darüber nachzudenken, wo die eigenen Stärken liegen und was man damit anfangen möchte.“ Getreu ihrem Firmenmotto „Stärken finden, Stärken leben“.

Die Fortbildungsliste von Claudia Platzner ist lang, gerade hat sie ihre Supervisionsausbildung abgeschlossen. Dazu kommen Aus- und Fortbildungen als wingwave®-Coach®, im Stressmanagement- und Burnout-Prävention, als diplomierte Lebens- und Sozialberaterin und und und. „Dank meiner Berufs- und Lebenserfahrung, einem großen Netzwerk an wertvollen Kooperationspartner im In- und Ausland kann ich auf zahlreiche Kompetenzen blicken, die mir in meiner täglichen Arbeit helfen.“

Wo der Mensch im Mittelpunkt steht

Und egal, welche Methode letztlich zum Ziel führt, der Mensch steht im Mittelpunkt: „Es ist tatsächlich so, dass die Leute, die zu mir kommen, ihre Stärken oft nicht kennen und es ihnen an Selbstbewusstsein mangelt. Meine Mission zielt darauf ab, dort hinzuschauen, um die eigene Kraft, die eigene Energie wieder zu sehen, zu finden und daraus etwas zu machen. Menschen führen, motivieren und begeistern, dass macht meine Berufung aus.“ Und das in vielerlei Hinsicht: Sei es im beruflichen oder privaten Sektor, bei verschiedenen Workshops oder in der Burnout-Prävention, der gemeinsame Weg steht im Vordergrund.

Seinen Beitrag leisten

„Auf mich warten täglich neue Herausforderungen, aber es ist immer eine spannende Zusammenarbeit mit einzigartigen Menschen, Visionären und lernenden Unternehmen, die mich begleiten und denen ich zur Seite stehen darf. Denn jeder Mensch hat Potenziale, möchte in seinem Tun einen Sinn erkennen und einen Beitrag zu etwas Größerem leisten.“

 

Bild von Frau Platzner zur Verfügung gestellt.