• Studium WIFI Kärnten
Mit geringem Aufwand zum Master-Titel – geht das?
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Sind Sie berufstätig und denken an ein Masterstudium, um den nächsten Karrieresprung zu schaffen? Dann stellen Sie sich sicher die Frage, wie sich das Studium neben Beruf, Familie und Freizeit ausgehen soll. Eines können wir Ihnen schon jetzt verraten: Ohne Engagement ist ein erfolgreiches Studium kaum möglich. Wenn Sie das aber mitbringen, bieten Ihnen die Master-Angebote am WIFI einige wichtige Vorteile.

Matschek Gerhard WIFI KärntenSie haben einen Vollzeitjob, sind zwischen 35 und 45 Jahre alt und haben oft eine Familie. Die Rede ist von den typischen Studierenden eines Masterstudiums am WIFI Kärnten. „Zeit ist dabei natürlich ein Riesenthema“, sagt Gerhard Matschek, Produktmanager am WIFI Kärnten. „Unsere Studiengänge sind so konzipiert, dass ein Studium neben Beruf und Familie gut planbar ist.“ Der Stundenplan und die Termine werden frühzeitig geplant und den Studierenden übermittelt, die Präsenztermine werden gebündelt und damit auf ein Mindestmaß reduziert. So entsteht bereits eine erste Zeitersparnis gegenüber einem klassischem Studium.

Studierende bringen Qualität mit

Wobei Matschek betont, dass die komprimierten Präsenzzeiten nicht gleichbedeutend mit geringerem Ausbildungsniveau sind. „Unsere Studierenden kommen aus der Praxis. Sie haben also schon jede Menge Erfahrung in Ihrem Berufsalltag gesammelt. Das hilft dann im Studium. Und wenn man selbst keine Qualität mitbringt, ist ein Masterstudium auch nicht möglich“, ist sich Matschek sicher. Der inhaltliche Wert der akademischen Ausbildungen am WIFI Kärnten ist trotz des kompakten Aufbaus sehr hoch. Das liegt vor allem an der unterschiedlichen Schwerpunktsetzung im Vergleich zu klassischen Studien an einer Universität. „Unsere Studierenden möchten als Berufstätige ihr Wissen weiter ausbauen. Daher stehen bei uns weniger die Theorie, sondern vielmehr die Praxis, die Arbeit an Projekten und der Austausch der Erfahrungen der Studierenden und die Diskussion darüber im Vordergrund“, meint der Produktmanager.

Gruppendynamik als Motivation

Gerade dieser intensive Erfahrungsaustausch bedeutet aktive Arbeit. Studierende mit wenig Engagement sind hier eindeutig im Nachteil. Und sie nehmen für den späteren Karriereweg auch zu wenig Wissen mit. Wobei laut Matschek ein Untertauchen nur schwer möglich ist: „In einem Jahrgang mit 15 bis 20 Studierenden ist der Gruppendruck hoch.“ Im Gegensatz zu einem Studium an der Uni mit hunderten Studierenden kennt man sich beim berufsbegleitenden Studium persönlich. Man tauscht sich auch privat aus, unterstützt sich gegenseitig und bildet Netzwerke , die auch nach Abschluss des Studiums weitergeführt werden. „Da werden Studienkolleginnen und Studienkollegen, die sich nur durchwurschteln, schnell entlarvt und Schwächere von den anderen unterstützt“, verrät der Studienexperte.

Präsenztermine sparen Zeit

Gerade weil die Präsenztermine sehr kompakt gehalten werden, rät Matschek dazu, diese auch wirklich wahrzunehmen. „Wenn ich vor Ort bin, muss ich keine Inhalte selbst nachlernen. Das ist oft sehr mühsam. Außerdem entstehen in Präsenz viel mehr Diskussionen, die auch inhaltlich besser im Gedächtnis bleiben.“ Ein weiterer Tipp: Man solle nicht nur anwesend sein, sondern idealerweise jedes Wochenende die offenen Themen – zum Beispiel in Form eines Protokolls – abschließen. So können Inhalte nochmal reflektiert werden und man ist für die Abschlussprüfungen besser vorbereitet. Auch Lerngruppen, die sich vor den Kursen treffen beziehungsweise ein Netzwerk unter den Studierenden, erhöhen die Effizienz.

Masterarbeit ist Knackpunkt

Die größte Hürde sei laut Matschek weniger das Studium an sich. Der Knackpunkt sei für viele die abschließende Masterarbeit. Hier werden der Umfang und der Aufwand für die Recherche und den strukturierten Aufbau oft unterschätzt. Das WIFI spricht das extra bei den Info-Abenden an. Und die Studierenden lernen zusätzlich schon im zweiten Semester, wie eine solche Arbeit aufgebaut werden soll. Sie wählen ihr Thema, schreiben dazu ein Exposé und bekommen dann eine:n Betreuer:in zugewiesen. Der Erfolg spricht für sich: Die Dropout-Quote liegt bei unter 10 Prozent. Und das zeigt wiederum, dass man mit Engagement und Motivation erfolgreich studieren kann – auch wenn die Zeit sehr knapp ist.

Tipps fürs effiziente Studieren

  • Jedes Studienwochenende abschließen: Also nicht nur anwesend sein, sondern auch die Inhalte nochmals durchgehen. So müssen Sie zum Schluss nicht alles nachlernen.
  • Präsenztermine wahrnehmen: Durch den Austausch vor Ort lernen Sie schneller und nachhaltiger.
  • Lerngruppen nutzen: Viele treffen sich vor den Kursen und tauschen sich nochmals über die bisherigen Inhalte aus.
  • Zeit in die Planung der Masterarbeit investieren: Mit einer guten Struktur und einer engen Abstimmung mit dem/der Betreuer:in fällt das Verfassen gleich wesentlich leichter.

Hier geht’s zu den Executive MBA-Lehrgängen am WIFI Kärnten.

Titelbild: deagreez/stock.adobe.com