Trainingsplanung – Alles und jeder läuft nach Plan!

Trainingsplanung ist ein sehr umstrittener Begriff, denn trainieren kann ich doch alleine auch und ganz sicher benötige ich dafür keinen Trainer. So lautet die allgemeine Meinung, wenn über Trainingsplanung gesprochen wird.

Ganz so stimmt es aber nicht. Der erste Schritt hinsichtlich sportlicher Betätigung wird im wahrsten Sinne zwar beim Laufen gemacht, da der Laufsport auch als die Einsteigersportart zählt, dennoch führt einen der Weg früher oder später zu einem Trainingsplan. Trainingspläne gibt es für den ersten 5 km-Wettkampf bis hin zum Marathon und noch viele mehr.

Trainingsplanung sinnvoll – ja oder nein?

Vor allem bei Menschen mit gesundheitlicher Vorbelastung ist eine Planung des Trainings sehr zu empfehlen. Hier sollte ein gesundheitlicher Check beim Hausarzt der Trainingsplanung aber vorausgehen. Ist man danach quasi bereit um mit dem Training zu starten, kann es auch mit der Trainingsplanung losgehen.

Da bekanntlich der Weg das Ziel ist, kommt man wie mit einem Stadtplan auch mit Hilfe eines Trainingsplans schneller an sein Ziel.

Aus der Erfahrung heraus kann ich sagen, dass ein Trainingsplan grundsätzlich nicht schlecht und durchaus zu empfehlen ist. Die Frage nach dem „Warum?“ ist dabei ganz einfach zu beantworten: Ein Trainingsplan hat immer einen Start und ein Ende und bestimmt somit auch das Ziel des Trainings. Training ohne Plan und rein zum Vergnügen ist natürlich auch möglich, führt aber meistens zu keinem Ziel und die Motivation bleibt auch auf der Strecke.

Trainingspläne schreiben – Hat der auch einen Plan davon?

So groß die Anzahl an verschiedenen Trainingsplänen auch ist, ebenso groß ist auch das Angebot an Trainern die dir eben solch einen „Trainingsplan“ schreiben können. Betonung liegt hier auf dem Wort „können“. Einen Trainingsplan schreiben können nämlich sehr viele, nur wenige sollten dies aber auch wirklich tun.

Um dir einen Trainingsplan zu schreiben, sollte der Trainer erstens nicht nur Erfahrung mitbringen, sondern zweitens auch eine abgeschlossene Ausbildung vorweisen können.

Als ich mich Mitte des letzten Jahres entschied, mich für den Ironman Austria Klagenfurt anzumelden und dies auch tat, wusste ich, ich brauche einen Trainer. Welche Umfänge ich für einen Langdistanz-Triathlon trainiere werden muss, wusste ich zwar aufgrund meiner Erfahrung schon, nicht aber wie ich wirklich fokussiert und mit dem richtigen und nötigen Aufwand an die Sache herangehen soll. Ein großer Vorteil von Trainingsplanung, Trainer usw. ist es nämlich, dass dir diese auch im Rahmen der Trainingsplanung die nötigen Ruhephasen vorschreiben, denn viel hilft nicht immer viel.

Wie nun eine Trainingsplanung als finales Produkt aussehen und gestaltet werden kann, lehrt beispielsweise der Diplomlehrgang zum Fitnesstrainer des WIFI Kärnten umfassend, wie anhand der nachfolgenden Inhalte zu sehen ist.

Diplomlehrgang Fitnesstrainer:

Theorie
  • Einführung in die Ausdauer, Kraft, Koordination, Beweglichkeit
  • Stundenaufbau, Stundenbilder, Organisation des Sports
  • Bausteine einer gesunden, bedarfsangepassten Ernährung, Vollwertkost, Diäten, Sporternährung
  • Anatomie und Physiologie
  • Grundlagen aus allgemeiner Didaktik und Methodik
  • Interventionen mit Stress: Entspannung, Autogenes Training, Meditation, Biofeedback
  • Sportmotorische Tests
  • Gewerberecht, Schulrecht, Vereinsrecht, Gewalt
  • Marke „Ich“ Eigene Stärken, Talente und Begabungen marktorientiert kommunizieren
Praxis
  • Nordic Walking, Laufschule, Pilates
  • Umgang mit kleinen Geräten und Hanteln, Kräftigung und Stabilisation, Zirkeltraining
  • Stretching, Mobilisierung, lohnende Pause
  • Training der koordinativen Fähigkeiten
  • Aquafitness, Bewegungselemente im Flach- und Tiefwasser mit bzw. ohne Geräte
  • Bodyworks, Stretching, Steps,
  • Muskelfunktionen, Wirbelsäulentraining, Dysbalancen
  • Teambuilding, Outdoorpädagogik
  • spielerisches Lernen (für Kinder und Jugendliche)
  • Richtig sichern und unterstützen
  • Lehrauftritt
  • Referat und Lehrauftritt aus einem theoretischen bzw. praktischen Teil

Einen Einblick in das Thema Gesundheit und Sport vermittelt der gleichnamige Grundlehrgang Gesundheit und Sport, wo unter anderem Bewegungs- und Trainingslehre und Grundlagen der Ernährung und Entspannung gelehrt werden.

Wer lernen möchte, wie er endlich seinen inneren Schweinehund loswird und einen Schritt weiter gehen möchte, dem ist der Grundlehrgang Mentales Training zu empfehlen.

Training sollte auf alle Fälle nicht planlos passieren und schon gar nicht planlos in Form von unprofessionellen Trainingsplänen vermittelt werden.

Über den Autor

Neben seinem Beruf als Marketing Manager beschäftigt sich Markus Fritz seit nunmehr über drei Jahren auch mit dem Thema Online Marketing und betreibt ebenso lange seinen eigenen Sport-Blog www.dersteira.at. Regelmäßig bloggt er dabei über sämtliche Themen, die ihn als Hobby-Triathlet beschäftigen und auch seine Community interessieren.