Nailart – Die Kunst des Nageldesigns

Romantisch? Sexy? Verspielt? Wild? Klassisch? Trendy? Die Nägel einer Frau verraten viel über ihren Charakter und ihre natürlichen Vorlieben.

Darüber hinaus zeugen gepflegte Hände von einem gewissen Sinn für Ästhetik, Schönheit und Ordnung. Und das kommt immer gut an. Sowohl im Privatleben als auch in der Berufswelt sind schöne Hände ein klarer Vorteil. Aus diesem Grund lohnt es sich, ein bisschen Zeit und Geduld in die Nagelpflege zu investieren.

Gel, Acryl oder DIP Powder?

Gelnägel

Sie sind die Klassiker in jedem Nagelstudio und nach wie vor sehr beliebt.
Die Nägel werden vor der Behandlung aufgeraut, damit das Gel anschließend besser hält. Das Gel wird in mehreren Schichten aufgetragen und anschließend unter einer speziellen UV-Lampe gehärtet. Gelnägel sind meistens die günstigste Variante. Der einzige Nachteil der Gelnägel ist, dass sie nicht abgelöst werden können. Der Nagel muss rauswachsen oder aufgefüllt werden. Zudem sind Gelnägel durch die vielen Schichten recht dick.

Acrylnägel

Nägel aus Acryl sind sehr stabil und halten fast jede Belastung aus. Deshalb sind sie für Frauen mit brüchigen Nägeln sehr gut geeignet. Da das Material, eine Mischung aus einem Pulver und einer Flüssigkeit, härter ist als das Gel, sind Acrylnägel dünner als Gelnägel. Ansonsten ist das Resultat ähnlich. Acrylnägel sind meist etwas teurer als Gelnägel. Ihr Nachteil liegt in dem Geruch. Die Acrylmischung riecht beim Aufragen scharf.

DIP Powder Nägel

Puder auf den Nägeln ist der neuste Trend im Nageldesign. Die Nägel sehen toll aus und sind ultrastabil. Bei dieser Methode wird ein transparenter Lack auf die Nägel aufgetragen und anschließend wird der Finger in ein Puder getaucht. Der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Am Schluss wird das überschüssige Puder vorsichtig entfernt und eine schützende Deckschicht aufgetragen. Pudernägel haben zwei Vorteile. Sie sind sehr stabil und gesundheitlich unbedenklich. Allerdings ist das Puder nicht ganz billig.

Die passende Nagelform

Bei allen drei Maniküren kann man sich für unterschiedliche Nagelformen entscheiden.
Runde Nägel sehen sehr natürlich aus. Mandelförmige Nägel haben den Vorteil, die Finger optisch zu verlängern. Spitze Nägel wirken sexy, während eckige eher trendy sind. Viele Frauen entscheiden sich aber für ovale Nägel. Die ovale Form ist ebenfalls sehr natürlich, macht die Hände aber trotzdem schlanker.

Die besten Fingernageldesigns

Nachdem man sich für eine bestimmte Art der Maniküre und eine Nagelform entschieden hat, kommt der Funpart, das Fingernageldesign. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Hier sind einige der beliebtesten Stile im Nageldesign:

Red Nails

Zu den Klassikern in der Nagelkunst zählen einfarbige, knallrote Nägel. Immer schick, immer wieder gern gesehen. Ebenso wie der rote Lippenstift überdauern sie unerschütterlich die jährlich wechselnden Trends. Und das mit vollem Recht, rote Nägel sind der Inbegriff der Weiblichkeit.

Französische Maniküre

Ebenfalls ein Dauerbrenner. Keine Maniküre wirkt so natürlich und gepflegt wie die French Manicure. Zartes Rosa und weiße Spitzen sind eine beinahe unschlagbare Kombination. Besonders für Frauen im Berufsleben ist diese Maniküre ideal, da Knallrot oft zu auffällig ist. Mittlerweile gibt es zahlreiche Varianten der French Manicure. Die weißen Spitzen werden optisch verlängert oder schräg angeschnitten. Verzierungen mit Glitter und Blumen sieht man ebenfalls öfter. Ausgefallen sind schwarze Spitzen.

Geometrisch

Minimalismus gehört zu den Trends dieser Zeit. Reduzierte, klare Formen, die den Geist befreien und Raum für Neues schaffen. Auch im Nageldesign haben geometrische Formen Einzug gehalten. Simple Formen wie Dreiecke und Quadrate sehen umwerfend aus und sind relativ einfach selbst zu gestalten. Toll sind Kombinationen mit Gold.

Trendy

Ananasmotive, Kakteen und Palmenblätter sind aus der Onlinewelt kaum noch wegzudenken. Sie versprühen den Charme von Urlaub und Abenteuerlust. Auch auf den Nägeln sehen sie toll aus.

Romantisch

Zarte Pastelltöne lassen die Herzen von romantischen Frauen höherschlagen. Alles, was zum Thema Liebe passt, darf sich auf den Nägeln widerspiegeln.

Disney

Minnie und Micky Maus sind die bekanntesten Disney Charaktere. Für alle Liebhaberinnen der Zeichentrickwelt sind sie ein Muss auch auf den Nägeln. Rot, schwarz und weiß sind die Markenzeichen dieses Stils.

Anime Nails

Zugegeben etwas skurril ist dieser japanische Trend schon, aber gleichzeitig macht er auch unglaublich viel Spaß und bietet reichlich Platz für Kreativität. Die Bandbreite der Motive ist gigantisch. Süße, verspielte Charaktere wie Hello Kitty, Chococat und Purin sind sehr beliebt.

Spirituell

Sternenhimmel, Sternzeichen und Zahlen sind mystisch und geheimnisvoll. Kosmisch angehauchte Farbverläufe mit kleinen, weißen Punkten sehen immer gut aus.

Nagelschmuck

Strasssteine, Perlen und Sticker sind eine einfache Methode, im Handumdrehen tolle Nägel zu zaubern. Die Motive haben oft eine Klebeschicht und haften von alleine. Der Topcoat versiegelt das Motiv, sodass es nicht verrutschen kann.

Tipps und Tricks rund um die Maniküre

  • Viele Frauen denken zwar an den letzten Überzug mit Klarlack, vergessen aber vor dem Farblack einen Basecoat aufzutragen. Dieser Basecoat ist jedoch wichtig, damit der farbige Lack länger auf den Nägeln hält uns sich die Fingernägel nicht verfärben.
  • Mit dem Farblack zuerst die Spitzen lackieren. An den Spitzen splittert der Lack immer am schnellsten ab.
  • Bei mehreren Schichten Nagellack dauert das Trocknen natürlich länger. Um die Trocknungszeit erheblich zu verkürzen gibt es extra Tropfen und Sprays, die den Lack in 60 Sekunden durchhärten. Nicht nur für Ungeduldige sehr empfehlenswert. Der Lack wird auch widerstandsfähiger.

Die Welt der Maniküre ist faszinierend, glanzvoll und erstaunlich umfangreich. Es gibt unendlich viel zu lernen und zu entdecken. Zahlreiche praktische Ratschläge, Anregungen und Informationen rund um die Themen Maniküre, Hygiene und Verzierungsvarianten bekommt man in professionellen Fingernageldesignkursen.

Folgende Angebote dazu finden Sie am WIFI Kärnten: