Mit IT-Ausbildung in die sichere Zukunft

Jessica Huber machte den mutigen Schritt aus ihrer Wohlfühlzone heraus und fand sich in einer stetig wachsenden und sehr gefragten Branche wieder, die sie nicht nur fasziniert, sondern auch gute Jobaussichten bietet. Wie diese Erfolgsstory begann und welche Möglichkeiten Jessica Huber durch die gewählte WIFI-Ausbildung offenstehen, erzählt man nur zu gerne.

Nach dem Abschluss der 3-jährigen Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe und dem Einstieg in die Krankenhausverwaltung, war der vorrangige Gedanke von Jessica Huber: „Jetzt habe ich das und beginne mal zu arbeiten.“ Jedoch war die Ausbildungswahl bis dahin, im Nachhinein betrachtet, nicht die richtige und der Gedanke, dass es noch mehr geben muss machte sich breit. Mit diesem Gedanken begann für Jessica Huber eine Veränderung in ihrem Leben, vor welcher viele zurückschrecken würden.

Im Leben muss es noch mehr geben. – Jessica Huber

Nach fast neun Jahren im Verwaltungsdienst im Krankenhaus stand die Entscheidung zur beruflichen Veränderung dann endlich fest. Eine Bildungskarenz wurde vereinbart und das Interesse im IT-Bereich konnte weiterverfolgt werden. Somit startete Jessica Huber den Lehrgang: ITCP – Gesamtausbildung zum PC-Administrator, Netzwerkadministrator und Systembetreuer am WIFI Kärnten. Denn sie wollte mehr. Eine Tätigkeit im Bereich der Administration, hätte weder ihr selbst, noch den Anforderungen der Bildungskarenz genügt. Ganz nach dem Motto: „Wenn ich eine Umschulung in meinem Interessensfeld mache, dann auch anständig!“

Doch was, wenn das nicht funktioniert?

Die Unsicherheit und Selbstzweifel waren zu diesem Zeitpunkt groß, doch durch einen guten Rückhalt in ihrem privaten Umfeld konnten diese ohne große Probleme beiseitegeschoben werden. Das Gefühl von Sicherheit aufgrund der Möglichkeit einer Rückkehr in den alten Beruf erleichterte die Entscheidung erheblich, ebenso wie die Unterstützung des Partners.

„Die IT-Branche ist ein stark wachsender Markt und somit besteht auch eine größere Zahl an Jobangeboten mit geringerem Risiko“, betont Jessica Huber. Speziell in den Städten ist die Erfolgsaussicht durchwegs positiv. Das war auch der Ansporn für sie diese Ausbildung zu absolvieren.

Unterstützt wurde Jessica Huber dabei auch von ihrem damaligen Arbeitgeber, der ihr eine Bildungskarenz ermöglichte, und von Förderstellen wie der Kärntner Arbeitsstiftung – Frauen in die Technik, die eine finanzielle Unterstützung boten.

Was heißt eigentlich ITCP?

Die Gesamtausbildung zum PC-Administrator, Netzwerkadministrator und Systembetreuer ist auf 300 Lerneinheiten aufgebaut. Die dreistufige Praxisausbildung resultiert ursprünglich aus einem EU-Bildungsprojekt und bot für Jessica Huber die richtige Basisausbildung für ihre Berufsvorstellungen. Mit dieser Ausbildung erlangt man die Bezeichnung ITCP, Information Technology Certified Professional, welche speziell auf Unternehmensnetzwerke ausgelegt ist. „Der Lehrgang ist im Bereich der Administration ausgesprochen gut aufgestellt“, betont Jessica Huber. Auch der Aufbau eines Home-Netzwerkes und die Installation, Konfiguration, Neuerungen und Funktionen auf Windows 10 werden in ihren Einzelheiten behandelt und genauestens analysiert. Ein weiterer Ausbildungsschwerpunkt ist die IT-Sicherheit inklusive der bekannten Firewall und ihre Konfigurierung. Auch Serverrollen und -dienste, Webserver und die Virtualisierung sind Ausbildungsschwerpunkte. Kurz gesagt, in diesem Grundlehrgang lernt man alles, was man als Netzwerkadministrator wissen muss.

Der Grundstein war gelegt

Die Basis war mit dem Abschluss des ITCP somit gelegt. Aber Jessica Huber war das noch nicht genug und so ging die Erfolgsreise weiter nach Wien, wo sie weitere Aspekte der Informatik im Kolleg vertiefte. Hier lernte sie detailliert Programmiersprachen und im letzten Ausbildungsjahr wurde das Können für die Entwicklung eines Programmes für den Sozialbereich eingesetzt.

Nach Abschluss des Kollegs in Wien war der Wunsch aus den Jahren zuvor erreicht und der Job in der IT-Branche in Kärnten zur Realität geworden. In Villach begann der „Ernst des Lebens“, welcher für Jessica Huber das Ergebnis von jahrelangem Mut und Durchsetzungsvermögen im Bereich Bildung bedeutete. Mit dem Wissen, das ihr in der absolvierten Grundausbildung zum ITCP vermittelt wurde, war sie bereit und gut gerüstet für den Arbeitsalltag.

Jessica Huber bei ihrer Arbeit im WIFI Kärnten

Nach einem Arbeitsjahr in Villach meldete sich das WIFI Klagenfurt erneut, nur diesmal mit einem Stellenangebot. Im WIFI gibt es ein facettenreicheres Arbeitsfeld und zusätzliche Möglichkeiten der Weiterbildung, welche für sich sprachen und prompt saß Jessica Huber wieder im WIFI, nur diesmal als Mitarbeiterin. Nun ist sie seit eineinhalb Jahren im WIFI Kärnten beschäftigt und mit ihrem ehemaligen Ausbildner und nun Kollegen, genießt sie nicht nur die Möglichkeit der stetigen Weiterbildung, sondern auch ein freundschaftliches und motivierendes Arbeitsumfeld, um welches sie so manch einer beneiden würde.

Wie sieht der Arbeitsalltag einer ITCP-Absolventin aus?

Ihr Arbeitsbereich umfasst die Netzwerk-Infrastruktur des WIFI, die Betreuung der Netzwerkinfrastruktur der Schulungs-IT, also die Bereitstellung von Hard- und Software für angebotene WIFI Kurse, die zentrale Serververwaltung, die Verbindung zwischen den Standorten, die Wartung des Netzwerkes, die Wartung des zentralen Verwaltungstools und die Betreuung der WIFI E-Learning Plattform. Der Wunsch nach Abwechslung wird in diesem Arbeitsalltag auf jeden Fall befriedigt.

 

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